Haben Sie Mitarbeiter? Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihr Team effizient, nachhaltig und trotzdem zeitgemäß auf den neuesten Stand bringen?

Sie sind nicht allein?

Das Thema Bildung, Weiterbildung, Training, Schulung treibt viele viele Menschen um. Sowohl die Bosse, die sich darum sorgen, ob Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mitkommen. Als auch die angestellten Kollegen, die fragen: Wie, um Himmels Willen, soll ich all das begreifen, was um mich herum passiert?

Es gibt so viele Themen alleine rund um die digitale Transformation, die unseren Alltag mittlerweile berühren. Ich suche online nach dem Preis-günstigsten Produkt, recherchiere, wo ich es bekomme und kaufe dann dort. Ohne Web – undenkbar. Ich chatte mit meinen Freunden und verabrede mich zum Feierabend-Bier. Wäre nicht machbar ohne Social Media.

Ich möchte gerne meine Website für meine Firma aktualisieren. Da war doch etwas mit DSGVO.

Künstliche Intelligenz, Design Thinking, Suchmaschinen-Marketing.

Aktuelle Studien belegen: Abertausende Unternehmen planen den Übergang von Web Based Learning zu Mobile Based Learning. 30% aller Firmen haben schon Weiterbildungs- und Trainings-Angebote für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Angebot, die für Mobile Devices optimiert sind. Denn: Wenn sowieso das ganze Leben – Terminplanung, Kommunikation, Einkauf, Vergnügen – über das Handy abbildbar ist, dann wird es die Weiterbildung auch bald sein.

Weitere 30 % der Firmen planen den Shift auf Mobile Education innerhalb ihres Unternehmens.

Gehören Sie auch dazu?

Immerhin sind es noch 40% von 760 befragten Unternehmen, die – zunächst – nicht geplant haben, Schulungs-Angebote für die mobilen Endgeräte ihrer Mitarbeiter zu entwickeln. Allerdings: Vor drei Jahren waren noch 60% der Firmen-Chefs überzeugt davon, dass Mobile Education kein Thema ist für sie.

Wie so häufig, sind die großen Konzerne der Vorreiter. 80% aller großen Unternehmen mit mehr als 25 000 Mitarbeitern haben bereits Weiterbildung für Smartphones und Tablet im Programm.

Auch kleinere Unternehmen wollen folgen. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage es eLearning Benchmarks..

So geht Banking heute. Wenn Mitarbeiter einer Bank spielerisch fit gemacht werden und offen für Veränderungen sind, wissen sie schnell mehr als andere Banker. Mit intensiver Unterstützung von Vorstand und Personalmanagement gehen die Mitarbeiter der Sparda-Bank München eG neue Wege. Wie die Personalentwicklerin und Mitinitiatorin Lilith Schubert bemerkt, „macht die spielerische Learningapp Lust auf digitales Lernen“. Mehr als 60 Prozent Teilnahmequote am Digitalen Führerschein in kürzester Zeit lässt auf einen Wandel und Modernität in der Weiterbildung schließen. Dabei quizzen die Nutzerinnen offensichtlich auch gerne in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, an der Isar oder auf der Gartenliege. Ein erster Erfolg als Bank hier Zeichen zu setzen macht natürlich Lust auf mehr. Wissen macht stolz!

Bildung, Schulung, Training sind Themen, die immer mehr Menschen in immer mehr Unternehmen interessieren. Whatzlife hat deshalb Kooperationen mit unterschiedlichen Partnern aus der Industrie und der Wirtschaft geschlossen.

TÜV Rheinland:

Jeder kennt ihn, jeder schätzt ihn. Der TÜV. Der TÜV Rheinland gehört im Verbund der Technischen Überwachungsvereine gemeinsam mit dem TÜV Süd zu den größten Playern mit einem Gesamt-Umsatz von knapp 2 Mrd. EURO weltweit. Auch beim TÜV Rheinland bekommt E-Learning eine immer größere Bedeutung. Die eigene Plattform des TÜV Rheinland, myCompetence, ist ein gigantischer Marktplatz des Wissens, der Schulung und der Weiterbildung. WhatzLearn-Produkte werden auf dieser Plattform ab September vertreten und buchbar sein.

ep-cm:

Gemeinsam mit den Experten für Projekt-Management in der Groß-Industrie, ep-cm, bieten wir das Thema Onboarding für Raffinerien und Großanlagen für Öl, Gas und Petrochemie, für Chemie- und Pharma-Kunden genauso wie für Industrie-Kunden aus dem Energie- und Metallurgie-Segment.

Der Schulungs-Bedarf gerade im Projekt- und Turnaround-Management ist gigantisch und erfordert oft eine hoch-komplexe Logistik.

ep-cm hat – gemeinsam mit uns – eine Struktur entwickelt, die Onboarding und Schulung für Mitarbeiter, die teilweise nur wenige Wochen auf einer Anlage arbeiten, effizient macht.

WeMID:

Der Verband Werteorientierter Mittelstand Deutschland ist ein Verbund von 60 000 Unternehmen in Deutschland und der Schweiz.

Die Definition gemeinsamer Werte ist ein starkes Band, das viele Unternehmen miteinander verbindet. Die Attribute Performance, Vertrauen, Identität, Moral sind ein starkes Fundament. Einer der zentralen Treiber unserer Zeit ist die Möglichkeit möglichst vielen Unternehmen – und damit auch dem Herzstück der Wirtschaft, dem Mittelstand – die Möglichkeit zu geben, sich fundiert, nachhaltig, effizient und günstig schulen und weiterbilden zu lassen. Vor allem zu Themen der Digitalen Transformation, aber auch zu vielen weiteren Themen, die Unternehmerinnen und Unternehmer im Mittelstand beschäftigt.

WhatzLife wird deshalb für den WeMID die Werte-Akademie aufbauen. Professor Hansjörg Zimmermann wird Marco Altinger, den Präsidenten des WeMID, beratend unterstützen.

Marco Altinger: „Mir ist es ein Anliegen, möglichst vielen mittelständischen Unternehmern in Deutschland die Möglichkeit zu geben, schnell auf Augenhöhe der digitalen Zeit zu kommen. Unsere Werte-Akademie ist der richtige, der beste, der schnellste und der einzige Weg dahin.“

sportsella:

sportsella ist das einzige markenunabhängige Online-Trainingsportal im Sportbusiness und weltweit einmalig. Wir kooperieren mit unseren Produkten und verlängern die Inhalte von sportsella auf mobile Plattformen und ermöglichen damit vielen Unternehmen im Sportartikel-Bereich eine schnelle, smarte Weiterbildungs-Initiative zu starten.

Heller, luftiger, bunter. Das neue Design der WhatzLife-Education-App führt Dich noch leichter und entspannter durch deine Kurse.

Easy. Mobile. Beautiful.

Die klare Struktur bleibt erhalten: Kurzer Video-Clip, Short Text, 1 Frage, 4 Antworten, 4 Feedbacks.

Die Feedbacks ausführlicher, redaktioneller, fundierter. Die Orientierungshilfe durch 50:50-Joker bzw. Publikums-Joker bleibt erhalten.

Seit etwa einem Jahr entwickelt die neue EdTec-Plattform „WhatzLearn“, um jedes, aber auch wirklich jedes Weiterbildungs-Thema auf eine schöne und einfache Art und Weise vermitteln zu können.

Unser neues Design funktioniert ganz nach dem Prinzip: easy | mobile | beautiful

Nach dem Quiz-only Prinzip, angelehnt an TV-Shows, die täglich etwa 5 Millionen Zuschauer verfolgen, werden Themen wie zum Beispiel Blockchain, Künstliche Intelligenz, Cyber Security, Social Media, E-Commerce vermittelt.

Gamification in Form von Erfahrungspunkten, Trophäen und Level fördert die Motivation der Mitarbeiter, um auch sich immer wiederholende Themen wie z.B. Arbeitssicherheit mit Freude zu gestalten. Lust auf Lernen wird hier kreiert.

Die Plattform ist nativ für Apple und Android entwickelt, um möglichst jedes individuelle Feature der Betriebssysteme auszureizen. Die komplex entwickelte Plattform wird stetig mit neuen Features versehen, um dem Nutzer, aber auch den Unternehmen ein immer breiter werdendes Spektrum an Möglichkeiten bieten zu können.

WhatzLearn ist so entwickelt, dass die Oberfläche an die Farbe des Unternehmens angepasst werden kann. Auch Whitelabel Lösungen, eigenständige Apps in den App Stores, in kompletter CI eines Unternehmens können erstellt werden.

(Kurse können in schneller und einfacher Weise angelegt und individualisiert werden)

Auch mit der neuen Plattform möchte die WhatzLlife vier Themen konsequent miteinander kombinieren:

  • Microlearning plus Multimedia plus Gamification plus Mobile.
  • Microlearning bedeutet: Lernen in kleinen Schritten. Angepasst an das neue Konsumverhalten, in unterteilten überschaubaren Schritten schlauer zu werden.
  • Multimedia bedeutet: Erst ein kurzer Video-Impuls durch einen Experten, gefolgt durch einen kurzen erläuternden Text, abgerundet durch ein Frage-/Antwort-Paket.
  • Spielerisch bleibt es, denn Spielen macht immer mehr Spaß als Nicht-Spielen. Und dass dieser Kosmos des Klügerwerdens auf dem Smartphone zur Verfügung steht, ist zeitgemäß.

Noch eine gute Nachricht: jetzt bieten wir alle Whatzlearn-Kurse auch auf dem Desktop an.

Neue Formen der Weiterbildung

Die Digitalisierung in Unternehmen geht voran. Nicht nur große Konzerne wissen, dass der Digitale Wandel ernst genommen werden muss, wenn man morgen nicht schon von gestern sein möchte. Auch der Mittelstand entdeckt die Notwendigkeit einer Rundumdigitalisierung: Von der digitalen Zeiterfassung bis zum automatisierten Fertigungsprozess sind die Möglichkeiten der neuen Technologien äußerst vielfältig.

Wie kommen da aber die Mitarbeiter mit? Wie sieht es mit der Lernfähigkeit der KollegInnen unter den neuen Bedingungen aus? Bei allen Neuerungen ist es wichtig, seine MitarbeiterInnen klug und effizient auf die Reise zur digitalen Transformation mitzunehmen. Alte Weiterbildungs- und Schulungssysteme stoßen hier an ihre Grenzen. Selbst „klassische“ eLearning-Formate wie Webinare stehlen im Zeitalter voller Auftragsbücher schlicht und ergreifend die Zeit, die wir nicht (mehr) haben.

Kurzum: Die Digitalisierung muss auch eine ganz neue Art der Weiterbildung mit sich bringen. Es leben die neuen Zauberworte: Mobile Learning und Gamification.

Der Spaß am lernen

Bereits vor einigen Jahren haben führende DidaktikexpertInnen und LernforscherInnen prognostiziert, dass in Zukunft insbesondere Mobile Learning, also das Lernen auf und mit Smartphones oder Tablets, zum Standard werden wird.

Anwendungen (Apps) zum wie Duolingo oder Babbel mach es vor: Mithilfe von spielerischen Elementen können NutzerInnen mit diesen Apps eine neue Sprache erlernen. Regelmäßige, kleine Unterrichtseinheiten und individuelle Übungen führen zu einem schnellen Lernerfolg. Und das Beste daran: Es macht Spaß!

Die Apps bedienen sich dem Prinzip des „Microlearning“. Im Microlearning werden Informationen in kompakte Einheiten geschnürt und als Lernbausteine verwendet. Diese kurzen Lernbausteine können oft innerhalb von 5 Minuten selbstständig bearbeitet werden.

Wir können dieses Wissen nutzen, um auch bei unserem MitarbeiterInnen die Lust am Lernen neu zu wecken. Wer erinnert sich nicht ab und zu mit Grauen an die Schultage zurück? Wie kann man Mitarbeitern die Angst vor Digitalisierung nehmen und motivieren, die neue Art der Weiterbildung, mit Freude zu lernen wirklich anzunehmen?

Anbei drei goldene Regeln Mitarbeitern eine positive Einstellung zur Weiterbildung leichter zu machen:

1 Freude am Lernen produziert Lust auf Lernen

Es gilt Freude am Lernen zu entdecken oder besser noch die Lust auf Lernen. „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ – Dieses fast zweitausend Jahre alte Zitat kritisierte schon damals die Schulen seiner Zeit. Zu Recht, wie aktuelle Lernforschung belegt. Trockene Theorie macht keinem Spaß. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern mit anschauliche Praxisbeispielen, wozu das gelernte konkret im Arbeitsalltag gebraucht und genutzt werden kann.

2 Mobile Learning nutzen

Lernen mit mobilen Geräten ist bereits ein wachsender Trend. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mitarbeiter können die kurzen Trainingseinheiten unabhängig vom Arbeitsort jederzeit durchführen.

Nach einer aktuellen Studie setzen bereits 60% der befragten TeilnehmerInnen Mobile Learning ein bzw. planen den Einsatz. Mit knapp 90% sind die örtliche und zeitliche Flexibilität die stärksten Motive für die Einführung.

3 Quiz me if you can

Spiele schaffen es, Menschen in ihren Bann zu ziehen. Wer hat nicht schon einmal bei einer Quizshow mitgefiebert? Auch auf dem Mobiltelefon zählen Quizspiele zu den beliebtesten Anwendungen. Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

Lerninhalte auf spielerische Weise zu vermitteln, wird auch als Gamification bezeichnet. Inhalte werden mithilfe der Spielelemente leichter, schneller und einfacher kommunizieren und so nachhaltiger im Gedächtnis verankern.

Fazit: Die Zukunft der digitalen Weiterbildung

Die Integration von Augmented Reality wird der nächste Schritt im digitalen Lernen sein. Interaktive Spiele, die Lerninhalte ansprechend in eine Geschichte verpacken (Adventure Games) sind nur noch zeitlich weit entfernt, weil die Entwicklung dieser spielerischen Form sehr viel Zeit und Ressourcen kostet. Noch. Spielerisch lernen ist die Zukunft. Wir müssen nur lernen, uns für die Akzeptanz der neuen Art einzusetzen. Aber es wird sich lohnen.

Ein Beitrag von Prof. Hansjörg Zimmermann
– Gründer & Geschäftsführer der WhatzLife GmbH –

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein.  Ich lerne schnell, es macht Spaß – und das Wissen ist nachhaltig. Wie war es bisher?

Gelernt und vergessen. Ab jetzt: Gelernt und immer verfügbar.

Micro Learning ist hip. Lernen in kleinen Einheiten. Learning Nuggets, Wissens Snippets. Schlauer werden in kleinen Schritten. Der Trend setzt sich fort und hat viele Gründe.

Microlearning: Atemberaubende Fakten

Aktuelle Studien belegen: Die Kombination aus Mobile Devices und Micro Learning verändert gerade die Art, wie wir lernen.

  • 70% der Befragten einer Studie von LearnDash sagen: „Ja, ich lerne lieber auf dem Smartphone“.
  • Sie lernen 40 Minuten länger – pro Tag. Nicht am Stück, sondern in Minuten-Lektionen. Mal hier fünf Minuten, mal dort zehn. In Summe kommen unglaubliche 40 Minuten mehr gelernter Stoff pro Tag hinzu.
  • Und jetzt kommt`s: Wer so lernt, lernt viel schneller. Mit Microlearning bleibt fast das doppelte von dem hängen, was ich mir nach klassischen Lern-Methoden merke.

Und jetzt wird`s dynamisch

Zwei Mega-Trends beginnen gerade, sich gegenseitig anzutreiben. Der eine Trend, Mobile Learning, setzt sich durch. Alles, aber auch wirklich alles, passiert zukünftig auf dem Mobile Device. Je mehr Smartphones genutzt werden, desto relevanter wird M-Learning. Gleichzeitig haben die User gelernt, dass jedes Produkt hervorragend teilbar ist.

Statt wie früher CDs gibt`s jetzt eine Playlist. Selbst von mir zusammengestellt.

Fernsehkonsum: Ich bin mein eigener Programmdirektor. Serien, Spielfilme, Show – ich schau` das, was mir gefällt. Jederzeit.

Learning Nuggets – handlich und echt easy

Alles, was klein und wendig ist, ist vielfältig einsetzbar. Für Schulung, Training, Weiterbildung bedeutet das: Kurz genug, um schnell begriffen zu werden. Lang genug, um ausreichend Wissen zu vermitteln. Ganz wichtig: Das Snippet ist dann verfügbar, wenn ich es brauche. Und im Idealfall gibt es mir in dem Moment, in dem ich es brauche, nützliche Handlungsanweisungen.

Sechs Vorteile für Microlearning

Natürlich – vieles spricht für klassische Weiter- und Fortbildung.

Präsenz-Trainings, Web based Trainings, Blended Learning-Konzepte.

Aber – wie in vielen Bereichen – forciert die digitale Transformation die Fragmentisierung. Was groß ist, wird zerteilt. Was zerteilt ist, kann sich jeder so zusammenbauen wie gewünscht.

Microlearning – 6 gute Gründe

  • Microlearning-Einheiten zu produzieren ist günstiger als ein komplettes Curriculum.
  • Nicht das gesamte Bildungs-Paket muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Aktualisiert wird da, wo`s nötig ist.
  • Es gibt reichlich Anwendungsmöglichkeiten. Als Performance Support Tool, als eigenständiger Learning Appetizer, als Teil des Lernpfades, als spezialisierter Wissens-Sprint.
  • Die Ebbinghaussche Kurve entlarvt: Nach 20 Minuten beginnt jeder das, was er gerade gelernt hat zu vergessen. Was tun? Weniger lernen – und das gerne wiederholen.
  • Kleine Einheiten sind stets verfügbar. Wenn ich es brauche, rufe ich es ab.
  • Und nicht zu vergessen: Schnelle Erfolgs-Erlebnisse. Lust am Lernen bekomme ich dann, wenn ich schnell merke, dass ich vorwärtskomme.

Viel zu lernen auf vielen Devices

Was ebenso wichtig ist: Was auf kleinen Einheiten basiert, schreit danach, auf vielen Wegen konsumiert zu werden. Learning Nuggets sind perfekt für die Ausspielung auf dem Handy. In Kombination mit kurzen Video-Snippets, oder, noch attraktiver, mit interaktiven Videos.

Dazu gibt Info-Grafiken, Flipbooks, Ergänzungen durch E-Books. Microlearning heisst auch

Der letzte Schrei: Gamification

Gamification ist nicht neu. Gaming ist einer der Milliarden-Trends im Web. Doch in Fort- und Weiterbildung, in Training und Schulung ist Gamification in der konsequenten Umsetzung bislang die Ausnahme. Microlearning wird das massiv ändern. Frage/Antwort-Systematiken, Multiple Choice, spielerische Quiz-Elemente, Interaktion. Gamification bedeutet: Anreize und damit Lust am Lernen schaffen.

Und „the next big thing“ ist schon am Horizont

Aus Microlearning wird Micro Education. Immer kleinere, immer spezialisiertere und immer individualisiert nutzbare Kurse. Kurzer Kurs, großer Mehrwert.

Fazit

Warum ist Microlearning ein Trend mit Zukunft?

  • Derjenige, der lernt, ist im Fokus.
  • Wenn ich will, kann ich exakt die passenden Learning Nuggets in dem Augenblick abrufen, in dem ich sie brauche.
  • Mobile Nutzung und Microlearning sind Zwillinge. Perfekt aufeinander abgestimmt.
  • Wer heutzutage lernt, möchte gerne unterschiedliche Medien nutzen. Texte, Grafiken, Videos, Fragen und Antworten. Idealerweise in Verbindung mit spielerischen Elementen.
  • Und dann ist da noch die Sache mit dem Erfolgserlebnis. Lieber viele kleine Erfolgserlebnisse als kein großes.

Professor Hermann Ebbinghaus wollte es selbst kaum glauben. Er befragte Probanden über das gerade Gelernte. Und nach 20 Minuten hatten fast alle Interviewten fast die Hälfte des gerade Gehörten und Gelesenen schon wieder vergessen. Nach einer Stunde hakte er noch einmal nach. Und? Über die Hälfte, 45 % des just gehörten Stoffes, waren futsch. Professor Ebbinghaus nannte diese Kurve die „Kurve des Vergessens“.

Das bedeutet: Wenn wir nicht dafür sorgen, dass wertvolle Inhalte, die wir langfristig brauchen und nutzen wollen, von uns für uns verfügbar gemacht werden, bleibt kaum was übrig. Wie schade.

Und jetzt die gute Nachrichten: Die Kurve flacht ab!

Der Professor forschte weiter und ermittelte folgende Werte:

  • Nach einem Tag: 34% des neu erworbenen Wissens waren noch abrufbar
  • Nach einer Woche: 23% des neuen Stoffes waren noch vorhanden
  • Langfristig: 15% des Erlernten waren im Hirn haften geblieben

Immerhin: Nur 85% dessen, was wir in Kursen, Seminaren, Vorlesungen oder durch private Studien erlernen, ist langfristig aus dem Gedächtnis verschwunden.

Das gilt für Stoffe, die für uns nicht überaus relevant ist. Aber es gilt auch für das wichtige, für das, was wir brauchen, um beruflich vorwärts zu kommen, um unseren Job gut zu machen, um uns weiter zu entwickeln und um – möglicherweise den Chef zu beeindrucken.

Wege aus der Wissensverdunstung: Mnemotechniken

Mnemotechniken – das klingt sperrig. Aber sie helfen. Durch Mnemotechniken helfen wir dem Gehirn, Nervenverbindungen immer wieder neu zu verbinden. Wenn sich die Synapsen schneller connecten, steigert das die Merkfähigkeit. Und schon haben wir die Chance uns mehr zu merken.

Und wie forcieren wir, daß wir viele möglichst viele und starke Synapsenverbindungen erzeugen? Mit einigen Kniffen helfen wir unserem Hirn auf die Sprünge.

Wir sind sinnliche Wesen – also: Nicht nur Worte merken

Ein wenig Phantasie ist nötig, aber denn geht es ganz gut. Wenn wir den Lernstoff mit sinnlichen Eindrücken verbinden, bleibt er besser kleben. Schaffen wir es Bilder zu erzeugen, die zum Erlernten passen? Ja? Herzlichen Glückwunsch. Das Erlernte bleibt präsenter. Farben, Formen, Gefühle, Geschichten als Merk-Anker helfen ungemein, dass die Bildung nicht verloren ist.

Überaus wichtig: Lernzeit aufteilen

Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. Wir sind gut beraten, die Lernzeit aufzuteilen. Wenn wir Lernstoff für 300 Minuten zu bewältigen haben, wird es uns unser Gedächtnis danken, es nicht am Stück pauken zu müssen. Lieber vier Wochen lang jeden Tag zehn Minuten lernen als 5 Stunden hintereinander.

Wiederholungen und andere Kniffe

Keine neue Erkenntnis, aber immer wieder gut sie zu wiederholen. Ja, auch für`s Lernen gilt: Lasst uns das, was wir uns merken wollen, immer wieder ins Gedächtnis zurückholen. Wiederholen Wiederholen Wiederholen. Wie schön, wenn wir das Wissen, das uns wertvoll ist, immer dabei haben können, um es, wann immer wir unsere Hirnzellen auffrischen wollen, noch einmal durchlesen können.

Weitere Tipps, damit das wertvolle Wissen nicht der Kurve des Vergessens zum Opfer fällt:

  • Entspannt lernen, lernen mit einem Lächeln, Freude am Lernen empfinden
  • Beim Lernen die Muskeln entspannen. Auch das erhöht die Merkfähigkeit
  • Informationen, vor allem komplexe, in kleine verdauliche Happen aufteilen. Aus diesen dann Bündel machen, die möglichst logisch miteinander zusammenhängen
  • Eselsbrücken bauen. Sie müssen sich – als Beispiel – die Zahlenkombination 2107043112 merken? Wow, schwierig. Ein bißchen Recherche hilft. 21.7. war der Tag der Mondlandung, 04 ist das Gründungsjahr vom Fußballclub Schalke 04 – und für 3112 merken wird uns Silvester. Also: Nicht 2107043112 merken, sondern Tag der Mondlandung Schalke Silvester. Und schon bist Du anderen voraus.

Deutschlands Lehrer und Erzieher sind besonders wissensdurstig.  Sie müssen es auch sein. In vielen Bundesländern ist Fortbildung für Lehrer Pflicht. Gerade bei den schulinternen Fortbildungen (SchiLF) gibt es kein Pardon – da müssen die Lehrer selber nochmal auf die Schulbank. Ob sie wollen oder nicht. Aber: In der Regel wollen sie. Die meisten Lehrer ärgern sich schon seit Jahren. Sie fordern mehr und bessere Fortbildungen.

Fortbildung Lehrer in NRW: 53 Kompetenzzentren sollen helfen

Im grössten deutschen Bundesland, in Nordrhein-Westfalen, ist das Ministerium Schule und Bildung besonders aktiv. Dort installiert und etabliert: Eine Website nur für die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrer. Und ebenso als Service verfügbar: Eine Suchmaschine, die die richtigen Fortbildungs-Massnahmen auswirft. Verteilt über die fünf Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster arbeiten 53 Kompetenzteams.

Attraktiv auch: Berliner Fortbildungen für Lehrer

In der Hauptstadt geht die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Fortbildung für Lehrer strukturiert und systematisch an. Es gibt etliche Angebote und eine Organisation über ein Verbundsystem. Vier Verbünde mit jeweils drei Bezirken werfen ein engmaschiges Netz für Berliner Fortbildungen. Das Ergebnis: 67 Prozent der Berliner Lehrer geben an, schon mal eine Fortbildung besucht zu haben. Das hat eine Umfrage der Telekom-Stiftung unter 500 Lehrkräften im Jahr 2017 ergeben. Befragt wurden Pädagogen der MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Besonders gefragt: Didaktik, Lehrpläne und digitale Themen

Und von welchen Themen handelten die Fortbildungen: Dreiviertel der Teilnehmer wollten mehr zum Thema Didaktik erfahren, knapp 70% wollten Neuigkeiten über Lehrpläne und Lernprogramme wissen. Etwas mehr als die Hälfte buchten Fortbildungen zu digitalen Themen. Knapp die Hälfte ließ sich zu den Themen Inklusion fortbilden.

Fortbildung der Lehrer in Hessen: Kontroverse Diskussion

Gerade in Hessen kochte das Thema Fortbildung für Lehrer in den vergangenen Monaten hoch. Die wichtigsten Themen: Inklusion und Digitalisierung. Kritik gibt es massiv in Hessen. Vor allem die Versorgung von Fachlehrern für Grundschulen und Berufsschulen hat in Hessen für viel Ärger gesorgt. Hessische Lehrkräfteakademie bietet einen Veranstalterkatalog, einen Anbieterkatalog und einen Referentenkatalog.

Fortbildung Schule in Bayern: Viel Aktion, viel Kritik

Bayern hat – wie bei vielen Themen – auch hier eine Ausnahme-Stellung. Fortbildung für die bayerischen Lehrer? Gar nicht so dringend notwendig, heisst es gerne aus dem Kultusministerium. Bei uns ist ja eh alles fein. Fragt man die Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat, stellt sich das Bild schon differenzierter dar. Das Studium zu theoretisch, im Arbeitsalltag zu wenig Zeit und zu viel Mangelverwaltung. Fortbildung ist auch hier ein grosses Thema.  Immerhin gibt es in Bayern ein „Zentral-Organ“ für die Fort- und Weiterbildung für Lehrer. Eine Organisation, die auf den Namen FIBS hört – Fortbildung in bayerischen Schulen. Ein Akademie-Angebot für alle Schularten, unterteilt in relevante Keywords.

Lagerfeuer für wissensdurstige Lehrer: Der deutsche Bildungsserver

Im schwierigen Bildungs-Mix, gerne mit überreichlich Diskussionen und Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern, hat sich eine Institution etabliert – der deutsche Bildungsserver. Ein Portal, dass sowohl vom Bund und von den 16 Ländern getragen wird und diverse wichtige Aufgaben übernimmt.

Als Meta-Server bündet die Plattform relevante Infos von

  • Bund und Ländern
  • Der Europäischen Union,
  • von Hochschulen
  • Schulen
  • Landesinstituten
  • Wissenschaftliche Fachgesellschaften
  • Medienanbietern und Bibliotheken.

Ein smartes Tool mit der Möglichkeit, auch von extern Informationen einzutragen. Eine Fachredaktion checkt diese Einträge und macht sie dann der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Fazit:

Lebenslanges Lernen ist auch ein Thema für`s Lehrerzimmer. Doch der Spagat ist schmerzhaft. Auf der einen Seite die Verpflichtung zur Weiterbildung. Auf der anderen Seite wenig Unterstützung vom Arbeitgeber und dazu noch Überforderung, Lehrermangel, neue Lehrmethoden und der kollektive Druck, neue Devices in den Unterricht zu integrieren, ohne die notwendigen Mittel dafür in der Hand zu halten.

Deutschlands Lehrer haben es wahrlich nicht leicht.

Positiv: Die aktuelle Initiative der Bundesregierung.

Milliarden für die Bildungsoffensive sind ein gewichtiges Wort. Aber Abhilfe tut not. Für die Schulen. Und für die genervten Lehrer.

Schulung zur Wimpernverlängerung ist der Renner – Deutschland lernt sich schön

Der Trendjob schlechthin: Wie mache ich Menschen schöner? Nichts scheint so attraktiv wie die Attraktivität. Bester Beleg: Die Schulung für Wimpernverlängerung, Schulung für Nageldesign und Schulung für Permanent Make up erfreuen sich größter Beliebtheit. Schönheit ist immer modern. Und schöner machen ist ein Business Model. Aber es gibt noch weitere Überraschungen bei der Analyse der Hidden Trend Jobs.

Schulungen Wimpernverlängerung – effizient schlau sein

Wenn es darum geht, sich schnell zu qualifizieren, geht nichts über eine Schulung zur Wimpernverlängerung. Aber auch Schulungen zu Permanent Make up und Nageldesign bleiben nach wie vor im Trend. Wer ehrgeizig ist und den richtigen Blick für diese berufliche Herausforderung hat, ist ziemlich schnell in der Lage zu wissen, wie`s funktioniert. Die Kosten sind zwar kein Schnäppchen, aber durchaus bezahlbar. Ein halber Tag Schulung in den wichtigsten Disziplinen der Wimpernverlängerung wie Hygiene, Grundlagen, Eyelash-Setztechnik, Isolieren, Applizieren ist schon für ca. 300 Euro zu haben.

Investiert man in ein Wochenseminar, kostet es etwas mehr als 500 Euro.

Geld- und Zeit-Einsatz überschaubar.

Schulung Permanent Make up – ein Hauch von Medizin

Ebenfalls ein Trend: Seminare, um Kundinnen (und auch den einen oder anderen Kunden) mit Permanent Make up zu verschönern. Die Auswahl der Qualifizierungen ist groß. Von Grundausbildung über detaillierte Spezialisierungen. Dementsprechend breit ist auch die Preis-Range. Recherchen haben ergeben: Wer 6 Tage Zeit investiert, muss auf diese Zeit noch ca. 2000 EUR drauflegen.

Intensivierungs-Seminare, Spezialisierungskurse für Microblading, Augenbrauen- und Lippentechniken und Retuschier-Seminare kosten on top.

Und ein Evergreen der Schulung ist und bliebt das Nageldesign.

Merke: Folgende Jobs üben eine magische Anziehungskraft aus.

  • Wimpernverlängerung
  • Permanent Make up
  • Nageldesign
  • Vichy

Schulung SAP – Pragmatiker mögen`s handfest

Aber die Analyse belegt auch Trends, die 1 zu 1 die Herausforderungen der Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse abbildet. Schulungen für Excel, Schulungen Typo3 und Schulungen SAP sind im Trend. Tausende Menschen interessieren sich für die professionelle Nutzung von Excel. Ähnlich verhält es sich mit dem virtuosen Umgang mit SAP. Denn die Tools von SAP zu beherrschen ist global und deshalb bestens geeignet sich fit zu machen für die Zukunft. Die Trends belegen: Digitales Handwerk wird immer beliebter. Wer mit Excel umgehen kann, kann die Welt organisieren. Wer SAP beherrscht, organisiert das Unternehmen, für das er – oder sie – arbeitet.

Schulung ADR – Gefahr ist kein Problem

Eine interessante Abwandlung der gängigen Schulungs-Themen gibt es in einigen Regionen Deutschland. Besonders im Norden scheint der Beruf des Gefahrgut-Fahrers (oder der Fahrerin) besonders angesagt zu sein. ADR ist die Abkürzung für Accord europeen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route. Übersetzt: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse. Interessant bei ADR: Drei Tage Schulung, Prüfung mit 30 Fragen – und schon darf der Prüfling fünf Jahre lang Gefahrenguttransporte fahren. Und damit gutes Geld verdienen. Für viele Berufskraftfahrer ist die Weiter-Qualifizierung mit ADR-Siegel ein durchaus gangbarer Karriere-Schritt. Aber Vorsicht: Nur maximal 5 der 30 Prüfungsfragen dürfen falsch beantwortet werden. Sonst droht Durchfallen. Und gleich nochmal Vorsicht: Im Wort „Gefahrgut“ steckt das Wörtchen „Gefahr“.

Spezialisierungen für die Masse: Schulung Viessmann

Und dann gibt es noch interessante Spezialisierungen.

Jeder mag es gerne warm. Oder kühl. Das Thema Energie ist auch im Weiterbildungs-Markt eines der relevantesten. Hersteller von Heiz-, Kühl- oder Industrie-Systemen erleben gerade einen Run.

Energie, Energie-Versorgung, neue Energien, Umgang mit bestehenden Energien: Viele Menschen setzen sich damit auseinander. Anbieter wie Elkom oder Industrie Kühler wachsen solide. Aber vor allem der Marktführer übt eine grosse Anziehungskraft aus.

Die neuen Stars der Berufe

Und neue Entwicklungen bringen auch neue Trendberufe hervor. Drohnen-Pilot ist ein Beispiel für ein neues Berufsfeld. Auch sehr beliebt: Der Category Manager. Für den Handel nicht mehr wegzudenken. Auch BIM-Manager sind gerade gefragt. Building Information Modeling. Sehr modern, gut gebucht. Projekte in 3D so gut wie real darzustellen und mit allen relevanten Informationen zu versehen – der digitale Baumeister scheint eine Zukunftsfeste Anstellung zu haben.

Umwelt retten, Menschen helfen

Und dann gibt es da noch die Berufe, die Tradition und Moderne miteinander verbinden. Umweltingenieure oder Umwelttechniker werden dringend gesucht. Bei der Müll-Entsorgung, wenn die technische Umsetzung beim Gewässer-, Lärm oder Strahlenschutz gewährleistet werden muss. Luftverschmutzung, Nutzung von erneuerbaren Energien. Aufgaben gibt es genug für Umwelttechniker. Und dann gibt es noch den Trendjob Hörakustiker. Der Grund für den Run darauf: Schon fast zwei Drittel aller 20jährigen haben ein Hörproblem. Gleichzeitig entwickelt sich die Hörgeräte-Technik rasant.  

Fazit:

Die Zeiten sind vorbei: Eine Ausbildung, ein Studium, eine Anstellung oder eine berufliche Entscheidung. Lebenslanges Teil eines Unternehmens wird nicht nur abgelöst von lebenslangem Lernen. Sondern auch von der Herausforderung, das die Digitalisierung und die Globalisierung ständig neue Jobs „ausspuckt“. Klug ist der, der die lebenslange Weiterbildung mit seinen Interessen und dem Arbeitsmarkt in eine möglichst grosse Überschneidung zu vestehen vermag.

IHK Schulungen: Flexibel und fokussiert

Es gibt sie, die nahezu perfekte Struktur, um sich nachhaltig, effizient und dennoch flexibel weiter zu  bilden. Die Angebote der Industrie- und Handelskammern. Die Zahlen sprechen für sich: Über 140 000 abgenommene Prüfungen im Jahr 2017. Fast 3000 mehr als noch vor fünf Jahren. Die 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland sind – im besten Sinne – Weiterbildungs-Maschinen.

Nehmen wir nur die Zahl der bestandenen Prüfungen und das auch nur in ausgewählten Bereichen. Mehr als 28 000 Frauen und Männer – kaufmännisch weitergebildet im Jahr 2017. Mit bestandener Prüfung. In industriell-technischen Themen waren es über 14 000. Interessant auch die Werte derjenigen, die im ersten Anlauf nicht bestanden, sich aber an die Wiederholung herangekämpft haben. Fast 8000 waren es bei den kaufmännischen Themen, fast 4000 im industriell-technischen Bereich. Aber welches sind die Top-Themen, die viele Menschen interessiert?

Schulung zum Datenschutzbeauftragen IHK ist ein Mega-Thema

Es war eines der Themen 2018. Die DSGVO – Datenschutzgrundverordnung. Innerhalb der EU gelten neue Regeln. Spätestens seit dem 25. Mai 2018, eigentlich schon in den zwei Jahren davor. Aber mit dem finalen Datum kam Bewegung in Unternehmen. „Hilfe, wir brauchen einen DSGVO-Experten“. Eine Chance, sich unersetzlich zu machen. Irgendjemand muss schliesslich wissen, wo im Unternehmen die Daten der Kunden gespeichert sind, muss sicherstellen, dass – bei Bedarf – Kunden-Daten gelöscht werden und muss melden, wenn etwas schief läuft.

IHK Excel Schulungen – das Mirakel lösen

Nein, Excel ist keine Geheim-Wissenschaft. Dennoch: Der Umgang mit Excel will gelernt sein. Das weltweit populäre Programm aus dem Microsoft Office-Paket steht nicht still, sondern wird ständig weiter entwickelt. Tabellen erstellen. Formeln und Summen berechnen, Statistiken machen. Und das alles in unfassbaren Mengen. Pro Arbeitsblatt sind eine Million Zeilen und 16 000 Spalten nutzbar. Wer das virtuos beherrschen will, braucht Schulung. Hinzu kommt: KI = Künstliche Intelligenz ist anbekommen bei Excel.

Management des Warenverkehrs – Schulung Atlas IHK

Wir bleiben beim Thema Software. Denn eine zentrale Frage bringt die Globalisierung mit sich: Wer kümmert sich darum, dass die Waren, die tagtäglich millionen-fach die Grenzen passieren, weitestgehend ordnungsgemäss erfasst werden? Klar: ATLAS. Ausgeschrieben: Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System. Eine Datenkrake, die gemanaged werden will. Auch hier gilt: Wer diese Software beherrscht, hat einen Vorteil. Ein komplexer Vorgang, der dafür sorgt, dass schriftliche Dokumente der Zollabfertigung elektronisch dargestellt werden. Denn: Der Warenverkehr über Grenzen hinaus soll, so die Vorschrift, weitestgehend automatisiert ablaufen.

IHK Schulung 34a – Was verbirgt sich hinter dieser Formel

34a – das klingt ein wenig mystisch. Ist es aber gar nicht. Es geht um einen hochrelevanten Bereich – das Bewachungsgewerbe. IHK Schulungen im Sicherheitsgewerbe sind im Fokus vieler, die sich für Weiterbildung interessieren. Wer im Bewachunsgewerbe arbeiten möchte oder ein Unternehmen dieser Art gründen bzw. leiten möchte, muss vor der IHK eine Prüfung ablegen. Der Schlüssel  – eine Intensiv-Schulung zu Gewerbe- und Datenschutzrecht, zu Jedermanns- und Waffenrechte, zu Deeskalationstechniken in Konfliktsituaionen, Grundzügen der Sicherheitstechnik und des Brandschutzes. Und natürlich zu Grundlagen des Bürgerglichen Gesetzbuches und des Straf- und Strafverfahrensrechtes.

Komplex, aber überlebenswichtig: Wie gefährlich sind Lebensmittel

Ähnlich relevant, aber nicht ganz so gefährlich ist das Haccp-Schulung. Auch hier die Frage: Was verbirgt sich hinter der Formel? Haccp bedeutet Hazard Analysis Critical Control Point. Oder auch: Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte für die Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung. Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung und Verkaufs von Lebensmittel.

Die Entstehungs-Geschichte ist übrigens hochspannend. Entwickelt Ende der 50er Jahre vom amerikanischen Konzertn The Pillsbury Company im Auftrag der NASA.

Der Grund: Die Weltraumbehörde brauchte Astronauten-Nahrung, die absolut sicher war. Im Weltraum gibt`s keinen Einkaufsbummel. So entstanden die sieben Regeln des HAACP-Konzepts:

  • Gefahrenanalyse: Herausfinden, ob und welche Gefahren durch Lebensmittelkonsum für Menschen entstehen könnten.
  • Kritische Kontrollpunkte identifizieren
  • Maximal- und Minimalwert muss bestimmt werden. Ab wann wird`s gefährlich?
  • Überwachungsverfahren müssen eingerichtet werden
  • Korrekturmassnahmen definieren
  • Ziele für die sichere Lebensmittelproduktion festlegen
  • Schliesslich: Dokumentation der Massnahmen

Vom richtigen Einsatz von Excel bis hin zur Lebensmittelkontrolle: Die Industrie- und Handelskammern macht Wissen breit – und bereit. Und will damit ihrer Grundaufgabe nachkommen. In §1 des IHK-Gesetzes ist es geregelt:

  • Gesamtinteresse der Gewerbetreibenden ihres Bezirkes wahrnehmen,
  • gewerbliche Wirtschaft fördern
  • wirtschaftliche Interessen aller Gewerbezweige berücksichtigen.

Eine Mammut-Aufgabe in Zeiten wie diesen, in denen die Halbwertszeit des Wissens dramatisch bröckelt. Schul-Wissen ist nach ca. 20 Jahren überholt, Hochschulwissen nach ca. 10 Jahren. Berufliches Wissen ist nach ca. 5 Jahren nicht meher aktuell. Technisches Wissen nach ca. 3 Jahren. Und Dein technologisches Wissen ist nach – erschreckend ! – einem Jahr überholt.

Da hilft nur:

  • Lebenslang lernen
  • Viel ausprobieren
  • Plattformen, Kongresse und Gruppen besuchen und Erfahrungen sharen
  • Workshops und Chaochings machen

Und vor allem: Immer neugierig bleiben.